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| Pressemitteilung |
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| Entwarnung für Omega-3-Fettsäuren |
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| Stellungnahme von Priv.-Doz. Dr. med. P. Singer |
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Mehrere alarmierende Pressemitteilungen stellten vor Kurzem die allgemein anerkannten günstigen Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren in Frage und führten dadurch zur Verunsicherung vieler gesundheitsbewusster Menschen, die von den gesundheitlichen Vorzügen dieser Fettsäuren zu Recht überzeugt (worden) sind.
Als Quelle wird eine so genannte Metaanalyse im British Medical Journal (BMJ) genannt, in dem eine bisher unbekannte Gruppe von Wissenschaftlern um Dr. Hooper 1) eine sehr umstrittene Auswertung von Studien über Omega-3-Fettsäuren veröffentlichte. Diese kam zu der unerwarteten Schlussfolgerung, dass Omega-3-Fettsäuren keinen günstigen Effekt auf die Gesamtsterblichkeit, die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Komplikationen und die Krebshäufigkeit haben. Das ist bei der mangelhaften Methodik der Analyse allerdings nicht überraschend.
Inzwischen ist das methodische Vorgehen in der Metaanalyse weltweit von führenden Wissenschaftlern und Omega-3-Experten als unseriös und wissenschaftlich unhaltbar eingestuft worden. Die wichtigsten Einwände sind so gravierend, dass sogar ein Dementi vom BMJ gefordert wird:
Methodenkritik zu Hooper et al., 20061)
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