Langkettige Omega-3-Fettsäuren - Gesundheitsschutz für Sportler

Wer Sport treibt, sollte unbedingt auch auf seine Fettzufuhr achten. Darauf weist die amerikanische Ernährungsforscherin Prof. Artemis Simopoulos, Präsidentin des Center of Genetics, Nutrition and Health in Washington, D.C., in einer Veröffentlichung hin. Dabei ist neben der Fettmenge insbesondere die Fettqualität gemeint. Die meist zu hohe Zufuhr an Arachidonsäure – einer Fettsäure, die vor allem in Fleisch vorkommt – sollte verringert, dafür die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren aus Fisch erhöht werden.

Auch Omega-6-Fettsäuren, zum Beispiel aus Sonnenblumen-, Distel-, Soja- und Maiskeimöl, sollten zugunsten von Omega-3-Fettsäuren aus Raps-, 
Lein- und Walnussöl reduziert werden. Gerade bei Sportlern sind Omega-3-Fettsäuren wichtig, denn sie können unter anderem belastungsbedingte entzündliche Reaktionen in Muskeln und Gelenken vorbeugen.

Leistungssportlern empfiehlt Simopoulos eine hohe Zufuhr von täglich ein bis zwei Gramm EPA/DHA. Für Breitensportler werden mindestens 0,3 Gramm EPA/DHA pro Tag empfohlen (EPA und DHA sind langkettige und biologisch wirksame Omega-3-Fettsäuren aus fetthaltigem Meeresfisch und speziellen  Mikroalgen). Mit ein bis zwei Portionen (100 bis 200 Gramm) Makrele, Hering, Lachs, Thunfisch oder Sardine pro Woche lässt sich die täglich empfohlene Aufnahme von mindestens 0,3 Gramm EPA/DHA bereits erreichen.